Essen & Trinken

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20 zufällig gezogene von 65 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Was ist ein Leberkäse?

    1. Käse mit Leber drin.
    2. Ein Käse, der gut für die Leber ist.
    3. Eine Leber, die so lange im Kühlschrank lag, bis sie zu Käse wurde.
    4. Oft weder Leber noch Käse.
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    Amtlich richtig: Oft weder Leber noch Käse.

    Der bayerische Leberkäse hat keine Leber und keinen Käse. Das stimmt wirklich. Der Name ist trotzdem geschützt vor Logik.

  2. Was ist Spaghettieis?

    1. Vanilleeis aus einer Presse, mit Erdbeersoße und weißen Schokoraspeln.
    2. Echte Spaghetti mit Eis drauf.
    3. Nudeln, die man im Winter draußen vergessen hat.
    4. Ein italienisches Gericht, das nur in Rom erlaubt ist.
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    Amtlich richtig: Vanilleeis aus einer Presse, mit Erdbeersoße und weißen Schokoraspeln.

    Das Spaghettieis wurde in Deutschland erfunden. Das stimmt wirklich. Italien weiß davon nichts.

  3. Was trinkt man zum Sonntagsbraten?

    1. Leitungswasser.
    2. Ein Glas trockenen Rotwein, den Onkel Klaus zu jedem Anlass aus dem Keller holt.
    3. Apfelschorle, gemischt in einem Verhältnis, über das die Familie seit 1987 streitet.
    4. Bratensoße.
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    Amtlich richtig: Apfelschorle, gemischt in einem Verhältnis, über das die Familie seit 1987 streitet.

    Halb und halb? Ein Drittel Saft? Die Frage ist bis heute nicht entschieden, und das ist auch gut so.

  4. Was ist Toast Hawaii?

    1. Toast, den man am Strand isst.
    2. Ein Tanz mit Toastbrot.
    3. Toast mit Schinken, Ananas und Käse, im Ofen überbacken.
    4. Ein Toast mit einer Blumenkette.
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    Amtlich richtig: Toast mit Schinken, Ananas und Käse, im Ofen überbacken.

    Toast Hawaii ist die deutsche Vorstellung von Urlaub. Man braucht dafür nur einen Ofen.

  5. Was machen Sie mit Ihrem Joghurt im Büro-Kühlschrank?

    1. Ich esse ihn.
    2. Ich teile ihn mit den Kollegen.
    3. Ich vergesse ihn für ein halbes Jahr, bis er sich von selbst im Kühlschrank bewegt.
    4. Ich schreibe mit Edding meinen Namen drauf und klebe einen Zettel dazu: „Finger weg!“
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    Amtlich richtig: Ich schreibe mit Edding meinen Namen drauf und klebe einen Zettel dazu: „Finger weg!“

    Der Zettel hilft nicht. Aber man hat es wenigstens schriftlich.

  6. Was darf nach dem Reinheitsgebot ins Bier?

    1. Alles, was schmeckt.
    2. Wasser, Malz, Hopfen und ein Schuss Apfelsaft.
    3. Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.
    4. Nur Wasser. Den Rest denkt man sich.
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    Amtlich richtig: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.

    Das Reinheitsgebot ist von 1516. Das stimmt wirklich. Es ist älter als die meisten Verordnungen, aber genauso streng.

  7. Was ist „Tagesgericht 2“ in der Kantine?

    1. Ein Gericht für Leute, die zweimal essen.
    2. Etwas ganz Neues, vom Chefkoch persönlich.
    3. Ein Gericht, das nur existiert, damit man eine Auswahl hat.
    4. Tagesgericht 1 mit einer anderen Soße.
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    Amtlich richtig: Tagesgericht 1 mit einer anderen Soße.

    Die Kantine bietet Vielfalt. Die Vielfalt heißt Soße.

  8. Wie viel Kaffee trinken Sie am Tag?

    1. Eine Tasse, am Morgen.
    2. Bis die Kanne leer ist. Dann koche ich neuen.
    3. Gar keinen, ich trinke nur Wasser.
    4. Genau 250 Milliliter, gemessen mit einem Messbecher, den ich immer in der Tasche habe.
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    Amtlich richtig: Bis die Kanne leer ist. Dann koche ich neuen.

    Die Filterkaffeemaschine ist das Herz eines deutschen Haushalts. Sie arbeitet mehr als alle anderen Geräte.

  9. Bis wann isst man traditionell eine Weißwurst?

    1. Nur nach Mitternacht.
    2. Bis 12 Uhr mittags.
    3. Nur am Wochenende.
    4. Zu jeder Uhrzeit, solange man dazu eine Brezel, süßen Senf und eine Genehmigung aus Bayern hat.
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    Amtlich richtig: Bis 12 Uhr mittags.

    Die Weißwurst soll das Zwölfuhrläuten nicht hören. Das ist eine echte Tradition.

  10. Was machen Sie mit Essensresten?

    1. Ich werfe sie sofort weg.
    2. Ich stelle sie auf den Balkon für die Nachbarn.
    3. Ich tue sie in eine Dose und schreibe das Datum drauf.
    4. Ich esse alles noch, auch wenn ich satt bin.
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    Amtlich richtig: Ich tue sie in eine Dose und schreibe das Datum drauf.

    Eine Dose mit Datum ist ein Versprechen. Nach zwei Wochen ist sie ein Forschungsprojekt.

  11. Welches Bier bestellen Sie in Köln?

    1. Alt.
    2. Kölsch.
    3. Ein großes Weizen.
    4. Wasser.
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    Amtlich richtig: Kölsch.

    In Köln trinkt man Kölsch, in Düsseldorf Alt. Wer das verwechselt, sollte dort lieber keinen Karneval feiern.

  12. Was ist ein Radler?

    1. Ein Bier nur für Radfahrer.
    2. Ein Glas Wasser mit Fahrradklingel.
    3. Ein Getränk, das man nur nach mindestens 50 Kilometern auf dem Rad bestellen darf, mit Nachweis.
    4. Bier mit Zitronenlimonade.
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    Amtlich richtig: Bier mit Zitronenlimonade.

    Das Radler heißt an manchen Orten auch anders. Die Mischung bleibt aber halb und halb.

  13. Ein Kollege sagt um 11:30 Uhr auf dem Flur „Mahlzeit!“. Was antworten Sie?

    1. „Guten Appetit.“
    2. „Mahlzeit!“
    3. „Es ist doch noch gar nicht Mittag.“
    4. Antwort 1 und 3.
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    Amtlich richtig: „Mahlzeit!“

    „Mahlzeit“ ist Gruß, Antwort und Lebensgefühl in einem. Man darf es bis ungefähr 14 Uhr sagen.

  14. In der Kneipe gibt Ihnen jemand eine Runde aus. Was tun Sie?

    1. Ich bedanke mich höflich.
    2. Ich gebe die nächste Runde aus.
    3. Antwort 1 und 2.
    4. Ich tue so, als wäre ich auf der Toilette.
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    Amtlich richtig: Antwort 1 und 2.

    Eine Runde ist ein Vertrag. Wer die nächste nicht gibt, bleibt für immer im Minus.

  15. Sie kommen ohne Reservierung in ein halb leeres Gasthaus. Was fragt die Bedienung?

    1. „Haben Sie reserviert?“
    2. „Wie schön, dass Sie da sind!“
    3. „Sitzen Sie, wo Sie wollen.“
    4. „Möchten Sie den Tisch am Fenster, den Tisch an der Heizung oder den Tisch mit der schönsten Aussicht?“
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    Amtlich richtig: „Haben Sie reserviert?“

    Ohne Reservierung ist man in Deutschland ein Abenteurer. Die freien Tische sind natürlich alle „für später“.

  16. Wann gibt es Kaffee und Kuchen?

    1. Um 15 Uhr.
    2. Morgens um sieben.
    3. Nach dem Abendbrot.
    4. Nur an Feiertagen.
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    Amtlich richtig: Um 15 Uhr.

    Um drei, auch sonntags. Das ist kein Gesetz, fühlt sich aber so an.

  17. Wie macht man echte Spätzle?

    1. Aus der Tüte, das merkt keiner.
    2. Mit der Nudelmaschine aus Italien.
    3. Vom Brett geschabt, mit der Hand.
    4. Man schneidet Lasagne in kleine Stücke und sagt den Gästen nichts.
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    Amtlich richtig: Vom Brett geschabt, mit der Hand.

    In Schwaben sind geschabte Spätzle Pflicht. Die Presse gilt als Kompromiss, den man nicht laut sagt.

  18. Was ist „Himmel und Ääd“?

    1. Ein Gebet vor dem Essen.
    2. Ein rheinischer Wetterbericht.
    3. Kartoffelpüree mit Apfelmus, dazu oft Blutwurst.
    4. Eine Torte mit einer Schicht aus Wolken und einer Schicht aus Erde.
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    Amtlich richtig: Kartoffelpüree mit Apfelmus, dazu oft Blutwurst.

    „Himmel“ sind die Äpfel vom Baum, „Ääd“ sind die Kartoffeln aus der Erde. So poetisch kann das Rheinland sein.

  19. Wie viele Kräuter gehören in die Frankfurter Grüne Soße?

    1. Sieben.
    2. Zwei, Petersilie und noch mal Petersilie.
    3. So viele, wie im Garten wachsen.
    4. Einundzwanzig, gezählt von einer Kommission, die jedes Frühjahr im Stadtwald tagt.
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    Amtlich richtig: Sieben.

    Es sind sieben Kräuter. Das stimmt wirklich. In Frankfurt ist das ernster als jedes Gesetz.

  20. Was ist ein „Kalter Hund“?

    1. Ein Hund im Winter.
    2. Ein Kuchen aus Keksen und Schokolade.
    3. Eine kalte Bratwurst.
    4. Ein Gericht, das man nur isst, wenn der Kühlschrank kaputt ist.
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    Amtlich richtig: Ein Kuchen aus Keksen und Schokolade.

    Der Kalte Hund wird nicht gebacken. Er ist der faulste und beliebteste Kuchen auf jedem Kindergeburtstag.