Essen & Trinken
20 zufällig gezogene von 65 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.
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Was ist ein Leberkäse?
- Käse mit Leber drin.
- Ein Käse, der gut für die Leber ist.
- Eine Leber, die so lange im Kühlschrank lag, bis sie zu Käse wurde.
- Oft weder Leber noch Käse.
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Amtlich richtig: Oft weder Leber noch Käse.
Der bayerische Leberkäse hat keine Leber und keinen Käse. Das stimmt wirklich. Der Name ist trotzdem geschützt vor Logik.
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Was ist Spaghettieis?
- Vanilleeis aus einer Presse, mit Erdbeersoße und weißen Schokoraspeln.
- Echte Spaghetti mit Eis drauf.
- Nudeln, die man im Winter draußen vergessen hat.
- Ein italienisches Gericht, das nur in Rom erlaubt ist.
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Amtlich richtig: Vanilleeis aus einer Presse, mit Erdbeersoße und weißen Schokoraspeln.
Das Spaghettieis wurde in Deutschland erfunden. Das stimmt wirklich. Italien weiß davon nichts.
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Was trinkt man zum Sonntagsbraten?
- Leitungswasser.
- Ein Glas trockenen Rotwein, den Onkel Klaus zu jedem Anlass aus dem Keller holt.
- Apfelschorle, gemischt in einem Verhältnis, über das die Familie seit 1987 streitet.
- Bratensoße.
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Amtlich richtig: Apfelschorle, gemischt in einem Verhältnis, über das die Familie seit 1987 streitet.
Halb und halb? Ein Drittel Saft? Die Frage ist bis heute nicht entschieden, und das ist auch gut so.
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Was ist Toast Hawaii?
- Toast, den man am Strand isst.
- Ein Tanz mit Toastbrot.
- Toast mit Schinken, Ananas und Käse, im Ofen überbacken.
- Ein Toast mit einer Blumenkette.
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Amtlich richtig: Toast mit Schinken, Ananas und Käse, im Ofen überbacken.
Toast Hawaii ist die deutsche Vorstellung von Urlaub. Man braucht dafür nur einen Ofen.
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Was machen Sie mit Ihrem Joghurt im Büro-Kühlschrank?
- Ich esse ihn.
- Ich teile ihn mit den Kollegen.
- Ich vergesse ihn für ein halbes Jahr, bis er sich von selbst im Kühlschrank bewegt.
- Ich schreibe mit Edding meinen Namen drauf und klebe einen Zettel dazu: „Finger weg!“
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Amtlich richtig: Ich schreibe mit Edding meinen Namen drauf und klebe einen Zettel dazu: „Finger weg!“
Der Zettel hilft nicht. Aber man hat es wenigstens schriftlich.
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Was darf nach dem Reinheitsgebot ins Bier?
- Alles, was schmeckt.
- Wasser, Malz, Hopfen und ein Schuss Apfelsaft.
- Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.
- Nur Wasser. Den Rest denkt man sich.
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Amtlich richtig: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.
Das Reinheitsgebot ist von 1516. Das stimmt wirklich. Es ist älter als die meisten Verordnungen, aber genauso streng.
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Was ist „Tagesgericht 2“ in der Kantine?
- Ein Gericht für Leute, die zweimal essen.
- Etwas ganz Neues, vom Chefkoch persönlich.
- Ein Gericht, das nur existiert, damit man eine Auswahl hat.
- Tagesgericht 1 mit einer anderen Soße.
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Amtlich richtig: Tagesgericht 1 mit einer anderen Soße.
Die Kantine bietet Vielfalt. Die Vielfalt heißt Soße.
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Wie viel Kaffee trinken Sie am Tag?
- Eine Tasse, am Morgen.
- Bis die Kanne leer ist. Dann koche ich neuen.
- Gar keinen, ich trinke nur Wasser.
- Genau 250 Milliliter, gemessen mit einem Messbecher, den ich immer in der Tasche habe.
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Amtlich richtig: Bis die Kanne leer ist. Dann koche ich neuen.
Die Filterkaffeemaschine ist das Herz eines deutschen Haushalts. Sie arbeitet mehr als alle anderen Geräte.
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Bis wann isst man traditionell eine Weißwurst?
- Nur nach Mitternacht.
- Bis 12 Uhr mittags.
- Nur am Wochenende.
- Zu jeder Uhrzeit, solange man dazu eine Brezel, süßen Senf und eine Genehmigung aus Bayern hat.
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Amtlich richtig: Bis 12 Uhr mittags.
Die Weißwurst soll das Zwölfuhrläuten nicht hören. Das ist eine echte Tradition.
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Was machen Sie mit Essensresten?
- Ich werfe sie sofort weg.
- Ich stelle sie auf den Balkon für die Nachbarn.
- Ich tue sie in eine Dose und schreibe das Datum drauf.
- Ich esse alles noch, auch wenn ich satt bin.
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Amtlich richtig: Ich tue sie in eine Dose und schreibe das Datum drauf.
Eine Dose mit Datum ist ein Versprechen. Nach zwei Wochen ist sie ein Forschungsprojekt.
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Welches Bier bestellen Sie in Köln?
- Alt.
- Kölsch.
- Ein großes Weizen.
- Wasser.
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Amtlich richtig: Kölsch.
In Köln trinkt man Kölsch, in Düsseldorf Alt. Wer das verwechselt, sollte dort lieber keinen Karneval feiern.
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Was ist ein Radler?
- Ein Bier nur für Radfahrer.
- Ein Glas Wasser mit Fahrradklingel.
- Ein Getränk, das man nur nach mindestens 50 Kilometern auf dem Rad bestellen darf, mit Nachweis.
- Bier mit Zitronenlimonade.
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Amtlich richtig: Bier mit Zitronenlimonade.
Das Radler heißt an manchen Orten auch anders. Die Mischung bleibt aber halb und halb.
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Ein Kollege sagt um 11:30 Uhr auf dem Flur „Mahlzeit!“. Was antworten Sie?
- „Guten Appetit.“
- „Mahlzeit!“
- „Es ist doch noch gar nicht Mittag.“
- Antwort 1 und 3.
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Amtlich richtig: „Mahlzeit!“
„Mahlzeit“ ist Gruß, Antwort und Lebensgefühl in einem. Man darf es bis ungefähr 14 Uhr sagen.
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In der Kneipe gibt Ihnen jemand eine Runde aus. Was tun Sie?
- Ich bedanke mich höflich.
- Ich gebe die nächste Runde aus.
- Antwort 1 und 2.
- Ich tue so, als wäre ich auf der Toilette.
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Amtlich richtig: Antwort 1 und 2.
Eine Runde ist ein Vertrag. Wer die nächste nicht gibt, bleibt für immer im Minus.
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Sie kommen ohne Reservierung in ein halb leeres Gasthaus. Was fragt die Bedienung?
- „Haben Sie reserviert?“
- „Wie schön, dass Sie da sind!“
- „Sitzen Sie, wo Sie wollen.“
- „Möchten Sie den Tisch am Fenster, den Tisch an der Heizung oder den Tisch mit der schönsten Aussicht?“
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Amtlich richtig: „Haben Sie reserviert?“
Ohne Reservierung ist man in Deutschland ein Abenteurer. Die freien Tische sind natürlich alle „für später“.
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Wann gibt es Kaffee und Kuchen?
- Um 15 Uhr.
- Morgens um sieben.
- Nach dem Abendbrot.
- Nur an Feiertagen.
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Amtlich richtig: Um 15 Uhr.
Um drei, auch sonntags. Das ist kein Gesetz, fühlt sich aber so an.
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Wie macht man echte Spätzle?
- Aus der Tüte, das merkt keiner.
- Mit der Nudelmaschine aus Italien.
- Vom Brett geschabt, mit der Hand.
- Man schneidet Lasagne in kleine Stücke und sagt den Gästen nichts.
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Amtlich richtig: Vom Brett geschabt, mit der Hand.
In Schwaben sind geschabte Spätzle Pflicht. Die Presse gilt als Kompromiss, den man nicht laut sagt.
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Was ist „Himmel und Ääd“?
- Ein Gebet vor dem Essen.
- Ein rheinischer Wetterbericht.
- Kartoffelpüree mit Apfelmus, dazu oft Blutwurst.
- Eine Torte mit einer Schicht aus Wolken und einer Schicht aus Erde.
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Amtlich richtig: Kartoffelpüree mit Apfelmus, dazu oft Blutwurst.
„Himmel“ sind die Äpfel vom Baum, „Ääd“ sind die Kartoffeln aus der Erde. So poetisch kann das Rheinland sein.
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Wie viele Kräuter gehören in die Frankfurter Grüne Soße?
- Sieben.
- Zwei, Petersilie und noch mal Petersilie.
- So viele, wie im Garten wachsen.
- Einundzwanzig, gezählt von einer Kommission, die jedes Frühjahr im Stadtwald tagt.
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Amtlich richtig: Sieben.
Es sind sieben Kräuter. Das stimmt wirklich. In Frankfurt ist das ernster als jedes Gesetz.
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Was ist ein „Kalter Hund“?
- Ein Hund im Winter.
- Ein Kuchen aus Keksen und Schokolade.
- Eine kalte Bratwurst.
- Ein Gericht, das man nur isst, wenn der Kühlschrank kaputt ist.
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Amtlich richtig: Ein Kuchen aus Keksen und Schokolade.
Der Kalte Hund wird nicht gebacken. Er ist der faulste und beliebteste Kuchen auf jedem Kindergeburtstag.