Amt & Formulare
20 zufällig gezogene von 65 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.
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Sie wollen ein Formular von der Website des Amtes ausfüllen. Was passiert?
- Man füllt es online aus und klickt auf „Senden“. Fertig.
- Es ist ein PDF. Man muss es ausdrucken, von Hand ausfüllen und per Post schicken.
- Ein freundlicher Chat hilft Ihnen, rund um die Uhr.
- Das Formular füllt sich von selbst aus, weil das Amt schon alles über Sie weiß.
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Amtlich richtig: Es ist ein PDF. Man muss es ausdrucken, von Hand ausfüllen und per Post schicken.
Der Drucker ist das wichtigste Gerät für die digitale Verwaltung. Das war schon immer so.
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Was brauchen Sie, um ein Formular zu bekommen?
- Nichts.
- Das Formular.
- Einen Antrag auf Aushändigung eines Antragsformulars (Formblatt A 38).
- Gute Laune und einen Kugelschreiber, der auch wirklich schreibt, in Blau.
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Amtlich richtig: Einen Antrag auf Aushändigung eines Antragsformulars (Formblatt A 38).
Den Passierschein A 38 kennt man aus „Asterix erobert Rom“. In Deutschland gibt es ihn längst digital – als PDF zum Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen.
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Was ist der Dienstweg?
- Der offizielle Weg, den eine Sache durch alle Stellen nehmen muss.
- Der Weg zur Kantine.
- Der kürzeste Weg vom Büro nach Hause.
- Ein Wanderweg für Beamte, mit Bänken alle 200 Meter.
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Amtlich richtig: Der offizielle Weg, den eine Sache durch alle Stellen nehmen muss.
Der Dienstweg ist nie der kürzeste Weg. Aber er ist der richtige.
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Was bedeutet „Wir melden uns bei Ihnen“ im Amt?
- Sie melden sich besser selbst in sechs Wochen.
- Man meldet sich morgen früh.
- Man hat Sie schon gemeldet, bei wem auch immer.
- Ein Mitarbeiter meldet sich freiwillig, um Ihre Sache mit nach Hause zu nehmen.
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Amtlich richtig: Sie melden sich besser selbst in sechs Wochen.
Der Satz ist ein Abschied, kein Versprechen. Er klingt nur netter.
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Der Brief zum Rundfunkbeitrag kommt. Was tun Sie?
- Ich zahle.
- Ich schreibe zurück, dass ich keinen Fernseher habe.
- Ich zahle und beschwere mich jahrzehntelang beim Abendbrot darüber.
- Ich ziehe um.
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Amtlich richtig: Ich zahle und beschwere mich jahrzehntelang beim Abendbrot darüber.
Den Beitrag zahlt jeder Haushalt, auch ohne Fernseher. Die Beschwerde beim Abendbrot ist freiwillig, aber üblich.
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Was steht ganz unten in einem Bescheid?
- Ein Witz, zur Auflockerung.
- Die Handynummer des Sachbearbeiters.
- Die Rechtsbehelfsbelehrung.
- „Kopf hoch!“
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Amtlich richtig: Die Rechtsbehelfsbelehrung.
Die Rechtsbehelfsbelehrung erklärt, wie Sie sich wehren können. In einer Sprache, die sich gut wehrt.
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Was ist der „Amtsschimmel“?
- Ein Wort für übertriebene Bürokratie.
- Das Pferd des Bürgermeisters.
- Schimmel an den Wänden im Rathaus.
- Ein weißer Käse, der nur in Kantinen serviert wird.
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Amtlich richtig: Ein Wort für übertriebene Bürokratie.
Der Amtsschimmel wiehert, wenn ein Formular fehlt. Man hört ihn im ganzen Land.
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Wie lange wartet man auf einen Termin beim Bürgeramt?
- Termine werden nicht vergeben, sondern vererbt.
- Eine Woche, wenn man morgens um 7 Uhr online auf „Aktualisieren“ drückt.
- Einen Tag.
- Was ist ein Termin?
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Amtlich richtig: Termine werden nicht vergeben, sondern vererbt.
In manchen Großstädten ist ein freier Termin um 7:00 Uhr morgens ein Grund, anzustoßen.
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Wie lange ist ein Personalausweis gültig, wenn man älter als 24 ist?
- Ein Jahr, dann muss man sich neu vorstellen.
- Für immer, so wie die Liebe zum Amt.
- Bis das Foto nicht mehr ähnlich sieht. Das prüft das Amt einmal im Monat per Post.
- Zehn Jahre.
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Amtlich richtig: Zehn Jahre.
Das stimmt wirklich: Ab 24 Jahren gilt der Ausweis zehn Jahre. Danach sieht man meistens auch zehn Jahre älter aus.
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Was ist eine Umlaufmappe?
- Eine Mappe, die durch alle Büros wandert.
- Eine Mappe für Jogger.
- Eine Landkarte vom Rathaus.
- Ein Ordner, der sich im Kreis dreht, wenn man ihn auf den Tisch legt.
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Amtlich richtig: Eine Mappe, die durch alle Büros wandert.
Die Mappe kommt irgendwann zurück. Meistens mit einem Kaffeefleck und drei neuen Kürzeln.
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Was ist eine Ausnahmegenehmigung?
- Etwas, das man sich selbst ausstellt.
- Ein anderes Wort für Urlaub.
- Ein Zettel, auf dem steht: „Ich darf das.“
- Eine Erlaubnis, eine Regel nicht zu befolgen. Mit Formular.
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Amtlich richtig: Eine Erlaubnis, eine Regel nicht zu befolgen. Mit Formular.
Auch die Ausnahme von der Regel hat eine Regel. Sonst wäre es ja Chaos.
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Was ist die Telefonnummer 115?
- Eine echte Behördennummer für Fragen an die Verwaltung.
- Die Nummer für schlechte Laune.
- Die Nummer vom Rathaus-Pizzadienst.
- Eine Hotline, bei der man seine Wartenummer telefonisch ziehen kann.
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Amtlich richtig: Eine echte Behördennummer für Fragen an die Verwaltung.
Das stimmt wirklich: Die 115 ist die Behördennummer. Man erreicht dort Menschen. Manchmal sogar sofort.
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Ihre Nummer wird aufgerufen, als Sie gerade auf der Toilette sind. Was passiert?
- Die Sachbearbeiterin wartet mit einem Lächeln.
- Man ruft mich laut über den Flur.
- Die Nummer wird für mich reserviert und auf einem Kissen hinter Glas aufbewahrt.
- Ich ziehe eine neue Nummer.
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Amtlich richtig: Ich ziehe eine neue Nummer.
Die Nummer ist weg. So hart ist das Leben. Und so gerecht.
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Sie haben einen Hund bekommen. Was tun Sie?
- Ich gebe ihm einen Namen und das war es.
- Ich melde ihn beim Einwohnermeldeamt als Mitbewohner an.
- Ich melde ihn bei der Stadt an, wegen der Hundesteuer.
- Ich lasse ihn einen eigenen Antrag stellen.
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Amtlich richtig: Ich melde ihn bei der Stadt an, wegen der Hundesteuer.
Der Hund bekommt eine Marke und wird damit amtlich. Schöner kann Tierliebe nicht sein.
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Warum hängt der Kugelschreiber im Amt an einer Kette?
- Damit er nicht wegläuft.
- Weil er einmal etwas Falsches unterschrieben hat.
- Weil er Inventar ist.
- Das ist Kunst und wird von der Stadt gefördert.
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Amtlich richtig: Weil er Inventar ist.
Der Kuli hat eine Inventarnummer. Damit ist er wichtiger als viele Besucher.
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Was bedeutet „unverzüglich“ in einem amtlichen Schreiben?
- Nach dem Mittagessen.
- Innerhalb von 6 bis 8 Wochen.
- Sobald Sie Lust haben, aber bitte noch in diesem Leben.
- Ohne schuldhaftes Zögern.
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Amtlich richtig: Ohne schuldhaftes Zögern.
Das stimmt wirklich: So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Wie lange ein schuldloses Zögern dauert, klärt man am besten vor Gericht.
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Sie haben einen Regenschirm auf der Straße gefunden. Was tun Sie?
- Ich behalte ihn. Es regnet ja.
- Ich hänge ihn an einen Baum, der Besitzer kommt schon zurück.
- Ich stelle einen Antrag auf Nutzung, bis der Besitzer gefunden ist.
- Ich bringe ihn zum Fundbüro und nenne Fundort und Uhrzeit.
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Amtlich richtig: Ich bringe ihn zum Fundbüro und nenne Fundort und Uhrzeit.
Im Fundbüro wird der Schirm mit Nummer registriert. Er hat nun mehr Papiere als manches Auto.
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Was ist auf einem Antrag am wichtigsten?
- Eine schöne Handschrift.
- Ein Foto von Ihrem Haustier.
- Ein freundlicher Gruß an die Sachbearbeitung mit Smiley.
- Die Unterschrift, genau im Kästchen.
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Amtlich richtig: Die Unterschrift, genau im Kästchen.
Eine Unterschrift über den Rand hinaus ist künstlerische Freiheit. Das Amt mag keine Kunst.
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Wer ist Ihr Sachbearbeiter?
- Ein Roboter in Berlin.
- Ihr bester Freund, den Sie nur noch nicht kennen.
- Die Person, die gerade Urlaub hat.
- Der Hausmeister.
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Amtlich richtig: Die Person, die gerade Urlaub hat.
Die Vertretung ist ebenfalls im Urlaub. Das ist kein Zufall, das ist ein Urlaubsplan.
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Sie ziehen die Wartenummer 347. Auf der Anzeige steht 112. Was tun Sie?
- Ich gehe nach Hause.
- Ich frage am Schalter, ob es schneller geht.
- Ich warte und vergleiche alle zwei Minuten meine Nummer mit der Anzeige.
- Ich verkaufe meine Nummer an den Meistbietenden und kaufe mir eine mit weniger Wartezeit.
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Amtlich richtig: Ich warte und vergleiche alle zwei Minuten meine Nummer mit der Anzeige.
Man vergleicht, obwohl man die Nummer längst auswendig kennt. Sicher ist sicher.