Amt & Formulare

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20 zufällig gezogene von 65 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Sie wollen ein Formular von der Website des Amtes ausfüllen. Was passiert?

    1. Man füllt es online aus und klickt auf „Senden“. Fertig.
    2. Es ist ein PDF. Man muss es ausdrucken, von Hand ausfüllen und per Post schicken.
    3. Ein freundlicher Chat hilft Ihnen, rund um die Uhr.
    4. Das Formular füllt sich von selbst aus, weil das Amt schon alles über Sie weiß.
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    Amtlich richtig: Es ist ein PDF. Man muss es ausdrucken, von Hand ausfüllen und per Post schicken.

    Der Drucker ist das wichtigste Gerät für die digitale Verwaltung. Das war schon immer so.

  2. Was brauchen Sie, um ein Formular zu bekommen?

    1. Nichts.
    2. Das Formular.
    3. Einen Antrag auf Aushändigung eines Antragsformulars (Formblatt A 38).
    4. Gute Laune und einen Kugelschreiber, der auch wirklich schreibt, in Blau.
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    Amtlich richtig: Einen Antrag auf Aushändigung eines Antragsformulars (Formblatt A 38).

    Den Passierschein A 38 kennt man aus „Asterix erobert Rom“. In Deutschland gibt es ihn längst digital – als PDF zum Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen.

  3. Was ist der Dienstweg?

    1. Der offizielle Weg, den eine Sache durch alle Stellen nehmen muss.
    2. Der Weg zur Kantine.
    3. Der kürzeste Weg vom Büro nach Hause.
    4. Ein Wanderweg für Beamte, mit Bänken alle 200 Meter.
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    Amtlich richtig: Der offizielle Weg, den eine Sache durch alle Stellen nehmen muss.

    Der Dienstweg ist nie der kürzeste Weg. Aber er ist der richtige.

  4. Was bedeutet „Wir melden uns bei Ihnen“ im Amt?

    1. Sie melden sich besser selbst in sechs Wochen.
    2. Man meldet sich morgen früh.
    3. Man hat Sie schon gemeldet, bei wem auch immer.
    4. Ein Mitarbeiter meldet sich freiwillig, um Ihre Sache mit nach Hause zu nehmen.
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    Amtlich richtig: Sie melden sich besser selbst in sechs Wochen.

    Der Satz ist ein Abschied, kein Versprechen. Er klingt nur netter.

  5. Der Brief zum Rundfunkbeitrag kommt. Was tun Sie?

    1. Ich zahle.
    2. Ich schreibe zurück, dass ich keinen Fernseher habe.
    3. Ich zahle und beschwere mich jahrzehntelang beim Abendbrot darüber.
    4. Ich ziehe um.
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    Amtlich richtig: Ich zahle und beschwere mich jahrzehntelang beim Abendbrot darüber.

    Den Beitrag zahlt jeder Haushalt, auch ohne Fernseher. Die Beschwerde beim Abendbrot ist freiwillig, aber üblich.

  6. Was steht ganz unten in einem Bescheid?

    1. Ein Witz, zur Auflockerung.
    2. Die Handynummer des Sachbearbeiters.
    3. Die Rechtsbehelfsbelehrung.
    4. „Kopf hoch!“
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    Amtlich richtig: Die Rechtsbehelfsbelehrung.

    Die Rechtsbehelfsbelehrung erklärt, wie Sie sich wehren können. In einer Sprache, die sich gut wehrt.

  7. Was ist der „Amtsschimmel“?

    1. Ein Wort für übertriebene Bürokratie.
    2. Das Pferd des Bürgermeisters.
    3. Schimmel an den Wänden im Rathaus.
    4. Ein weißer Käse, der nur in Kantinen serviert wird.
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    Amtlich richtig: Ein Wort für übertriebene Bürokratie.

    Der Amtsschimmel wiehert, wenn ein Formular fehlt. Man hört ihn im ganzen Land.

  8. Wie lange wartet man auf einen Termin beim Bürgeramt?

    1. Termine werden nicht vergeben, sondern vererbt.
    2. Eine Woche, wenn man morgens um 7 Uhr online auf „Aktualisieren“ drückt.
    3. Einen Tag.
    4. Was ist ein Termin?
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    Amtlich richtig: Termine werden nicht vergeben, sondern vererbt.

    In manchen Großstädten ist ein freier Termin um 7:00 Uhr morgens ein Grund, anzustoßen.

  9. Wie lange ist ein Personalausweis gültig, wenn man älter als 24 ist?

    1. Ein Jahr, dann muss man sich neu vorstellen.
    2. Für immer, so wie die Liebe zum Amt.
    3. Bis das Foto nicht mehr ähnlich sieht. Das prüft das Amt einmal im Monat per Post.
    4. Zehn Jahre.
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    Amtlich richtig: Zehn Jahre.

    Das stimmt wirklich: Ab 24 Jahren gilt der Ausweis zehn Jahre. Danach sieht man meistens auch zehn Jahre älter aus.

  10. Was ist eine Umlaufmappe?

    1. Eine Mappe, die durch alle Büros wandert.
    2. Eine Mappe für Jogger.
    3. Eine Landkarte vom Rathaus.
    4. Ein Ordner, der sich im Kreis dreht, wenn man ihn auf den Tisch legt.
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    Amtlich richtig: Eine Mappe, die durch alle Büros wandert.

    Die Mappe kommt irgendwann zurück. Meistens mit einem Kaffeefleck und drei neuen Kürzeln.

  11. Was ist eine Ausnahmegenehmigung?

    1. Etwas, das man sich selbst ausstellt.
    2. Ein anderes Wort für Urlaub.
    3. Ein Zettel, auf dem steht: „Ich darf das.“
    4. Eine Erlaubnis, eine Regel nicht zu befolgen. Mit Formular.
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    Amtlich richtig: Eine Erlaubnis, eine Regel nicht zu befolgen. Mit Formular.

    Auch die Ausnahme von der Regel hat eine Regel. Sonst wäre es ja Chaos.

  12. Was ist die Telefonnummer 115?

    1. Eine echte Behördennummer für Fragen an die Verwaltung.
    2. Die Nummer für schlechte Laune.
    3. Die Nummer vom Rathaus-Pizzadienst.
    4. Eine Hotline, bei der man seine Wartenummer telefonisch ziehen kann.
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    Amtlich richtig: Eine echte Behördennummer für Fragen an die Verwaltung.

    Das stimmt wirklich: Die 115 ist die Behördennummer. Man erreicht dort Menschen. Manchmal sogar sofort.

  13. Ihre Nummer wird aufgerufen, als Sie gerade auf der Toilette sind. Was passiert?

    1. Die Sachbearbeiterin wartet mit einem Lächeln.
    2. Man ruft mich laut über den Flur.
    3. Die Nummer wird für mich reserviert und auf einem Kissen hinter Glas aufbewahrt.
    4. Ich ziehe eine neue Nummer.
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    Amtlich richtig: Ich ziehe eine neue Nummer.

    Die Nummer ist weg. So hart ist das Leben. Und so gerecht.

  14. Sie haben einen Hund bekommen. Was tun Sie?

    1. Ich gebe ihm einen Namen und das war es.
    2. Ich melde ihn beim Einwohnermeldeamt als Mitbewohner an.
    3. Ich melde ihn bei der Stadt an, wegen der Hundesteuer.
    4. Ich lasse ihn einen eigenen Antrag stellen.
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    Amtlich richtig: Ich melde ihn bei der Stadt an, wegen der Hundesteuer.

    Der Hund bekommt eine Marke und wird damit amtlich. Schöner kann Tierliebe nicht sein.

  15. Warum hängt der Kugelschreiber im Amt an einer Kette?

    1. Damit er nicht wegläuft.
    2. Weil er einmal etwas Falsches unterschrieben hat.
    3. Weil er Inventar ist.
    4. Das ist Kunst und wird von der Stadt gefördert.
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    Amtlich richtig: Weil er Inventar ist.

    Der Kuli hat eine Inventarnummer. Damit ist er wichtiger als viele Besucher.

  16. Was bedeutet „unverzüglich“ in einem amtlichen Schreiben?

    1. Nach dem Mittagessen.
    2. Innerhalb von 6 bis 8 Wochen.
    3. Sobald Sie Lust haben, aber bitte noch in diesem Leben.
    4. Ohne schuldhaftes Zögern.
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    Amtlich richtig: Ohne schuldhaftes Zögern.

    Das stimmt wirklich: So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Wie lange ein schuldloses Zögern dauert, klärt man am besten vor Gericht.

  17. Sie haben einen Regenschirm auf der Straße gefunden. Was tun Sie?

    1. Ich behalte ihn. Es regnet ja.
    2. Ich hänge ihn an einen Baum, der Besitzer kommt schon zurück.
    3. Ich stelle einen Antrag auf Nutzung, bis der Besitzer gefunden ist.
    4. Ich bringe ihn zum Fundbüro und nenne Fundort und Uhrzeit.
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    Amtlich richtig: Ich bringe ihn zum Fundbüro und nenne Fundort und Uhrzeit.

    Im Fundbüro wird der Schirm mit Nummer registriert. Er hat nun mehr Papiere als manches Auto.

  18. Was ist auf einem Antrag am wichtigsten?

    1. Eine schöne Handschrift.
    2. Ein Foto von Ihrem Haustier.
    3. Ein freundlicher Gruß an die Sachbearbeitung mit Smiley.
    4. Die Unterschrift, genau im Kästchen.
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    Amtlich richtig: Die Unterschrift, genau im Kästchen.

    Eine Unterschrift über den Rand hinaus ist künstlerische Freiheit. Das Amt mag keine Kunst.

  19. Wer ist Ihr Sachbearbeiter?

    1. Ein Roboter in Berlin.
    2. Ihr bester Freund, den Sie nur noch nicht kennen.
    3. Die Person, die gerade Urlaub hat.
    4. Der Hausmeister.
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    Amtlich richtig: Die Person, die gerade Urlaub hat.

    Die Vertretung ist ebenfalls im Urlaub. Das ist kein Zufall, das ist ein Urlaubsplan.

  20. Sie ziehen die Wartenummer 347. Auf der Anzeige steht 112. Was tun Sie?

    1. Ich gehe nach Hause.
    2. Ich frage am Schalter, ob es schneller geht.
    3. Ich warte und vergleiche alle zwei Minuten meine Nummer mit der Anzeige.
    4. Ich verkaufe meine Nummer an den Meistbietenden und kaufe mir eine mit weniger Wartezeit.
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    Amtlich richtig: Ich warte und vergleiche alle zwei Minuten meine Nummer mit der Anzeige.

    Man vergleicht, obwohl man die Nummer längst auswendig kennt. Sicher ist sicher.