Urlaub & Reisen

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20 zufällig gezogene von 50 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Was machen Sie mit der Minibar im Hotelzimmer?

    1. Ich schaue mir die Preise an und bin empört.
    2. Ich trinke sie am ersten Abend leer.
    3. Ich lege Schokolade für das Personal hinein.
    4. Ich räume sie aus und fülle sie mit Getränken aus dem Supermarkt. Die Originale stelle ich ordentlich in den Schrank.
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    Amtlich richtig: Ich schaue mir die Preise an und bin empört.

    Ein Blick auf die Preisliste ersetzt jedes Getränk. Die Empörung ist kostenlos.

  2. Der Bus zum Ausflug fährt um 8 Uhr ab. Wann sind Sie am Bus?

    1. Um 7:45 Uhr. Und ich schaue streng auf die, die um 8:02 kommen.
    2. Um 8 Uhr, genau.
    3. Um 8:15 Uhr. Der Bus wartet schon.
    4. Gar nicht. Ich fahre mit dem Taxi hinterher und bin trotzdem als Erster am Ziel.
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    Amtlich richtig: Um 7:45 Uhr. Und ich schaue streng auf die, die um 8:02 kommen.

    Fünfzehn Minuten vorher ist pünktlich. Genau pünktlich ist schon zu spät.

  3. Wie früh sind Sie vor dem Abflug am Flughafen?

    1. Zehn Minuten. Ich renne gern.
    2. Drei Stunden. Man weiß ja nie.
    3. Ich komme, wenn das Flugzeug schon rollt, und winke.
    4. Am Vorabend, mit Schlafsack, Thermoskanne und einem Klappstuhl für die Schlange am Schalter.
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    Amtlich richtig: Drei Stunden. Man weiß ja nie.

    Drei Stunden sind amtlich. Die restlichen zwei Stunden und vierzig Minuten nennt man „Puffer“.

  4. Wie oft gehen Sie im All-inclusive-Hotel zum Buffet?

    1. Einmal. Ich esse ja nicht mehr als zu Hause.
    2. Nie. Ich habe eigene Brote mitgebracht.
    3. So oft, bis sich der Preis gelohnt hat.
    4. Ich gehe nicht hin. Ich lasse mir das Essen vom Kellner bringen und bewerte jeden Teller mit Punkten.
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    Amtlich richtig: So oft, bis sich der Preis gelohnt hat.

    Der Urlaubspreis geteilt durch die Zahl der Teller ergibt den persönlichen Erfolg. Das nennt man Buffet-Rendite.

  5. Was hängt nach dem Urlaub an Ihrem Kühlschrank?

    1. Nichts. Ich mag einen leeren Kühlschrank.
    2. Die Hotelrechnung, zur Erinnerung.
    3. Ein neuer Magnet. Neben den 38 alten, nach Jahreszahl sortiert.
    4. Ein Poster vom Strand, 2 Meter groß, damit ich beim Käseholen die Augen schließen und kurz wegfahren kann.
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    Amtlich richtig: Ein neuer Magnet. Neben den 38 alten, nach Jahreszahl sortiert.

    Der Kühlschrank ist das Archiv der Familie. Ein Magnet pro Reise, keine Ausnahmen.

  6. Wann fangen Sie an, den Koffer zu packen?

    1. Am Abreisetag, fünf Minuten bevor das Taxi kommt.
    2. Gar nicht. Ich kaufe alles vor Ort.
    3. Zwei Wochen vorher. Mit einer Packliste, die ich seit 2009 pflege.
    4. Ich packe nie aus. Der Koffer vom letzten Urlaub steht noch fertig im Flur, mit Sand drin.
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    Amtlich richtig: Zwei Wochen vorher. Mit einer Packliste, die ich seit 2009 pflege.

    Eine Packliste wird nie gelöscht, nur ergänzt. Version 17 enthält jetzt auch „Ladekabel (das richtige)“.

  7. Welchen Reiseführer nehmen Sie mit?

    1. Keinen. Ich lasse mich treiben.
    2. Den dicken aus Papier, mit Stadtplan und meinen Notizen vom letzten Mal.
    3. Nur eine App. Papier ist von gestern.
    4. Drei verschiedene, damit ich vor jedem Denkmal eine Abstimmung machen kann, welcher recht hat.
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    Amtlich richtig: Den dicken aus Papier, mit Stadtplan und meinen Notizen vom letzten Mal.

    Ein Reiseführer aus Papier braucht kein Netz und keinen Akku. Außerdem kann man darin Seiten mit Eselsohren markieren.

  8. Was kaufen Sie im Duty-free-Shop?

    1. Das größte Parfüm, das es gibt.
    2. Einen Kilo-Toblerone-Riegel für jeden Kollegen.
    3. Nichts. Ich vergleiche nur die Preise mit dem Supermarkt zu Hause.
    4. Alles, was im Angebot ist. Ob ich es brauche, entscheide ich zu Hause in Ruhe beim Auspacken.
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    Amtlich richtig: Nichts. Ich vergleiche nur die Preise mit dem Supermarkt zu Hause.

    Der Preisvergleich ist die eigentliche Freizeitbeschäftigung am Flughafen. Das Ergebnis ist immer: „Zu Hause ist es billiger.“

  9. Wie besichtigen Sie ein Museum?

    1. Ich gehe nur ins Café.
    2. Jeden Raum, jedes Schild. Auch den Raum mit den Tonscherben.
    3. Ich mache ein Foto vom Eingang und gehe wieder.
    4. Ich laufe in Rekordzeit durch und kaufe dann im Museumsladen einen Katalog, damit ich zu Hause alles nachlesen kann.
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    Amtlich richtig: Jeden Raum, jedes Schild. Auch den Raum mit den Tonscherben.

    Eintritt bezahlt ist Eintritt bezahlt. Jede Tafel wird gelesen, auch die in kleiner Schrift.

  10. Wie viele Bücher nehmen Sie mit in den Urlaub?

    1. Keins. Im Urlaub lese ich nicht.
    2. Genau eins, und das lese ich ganz.
    3. Sieben. Ich lese eineinhalb.
    4. Ich nehme nur das dickste Telefonbuch mit, das ich finden kann, weil man da so schön blättern kann.
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    Amtlich richtig: Sieben. Ich lese eineinhalb.

    Die restlichen fünfeinhalb Bücher sind Gewichtstraining. Sie reisen nächstes Jahr wieder mit.

  11. Was ist die „Frankfurter Tabelle“?

    1. Eine Liste, wie viel Geld man für Mängel im Urlaub zurückverlangen kann.
    2. Ein Rezept für Grüne Soße.
    3. Die Sitzordnung am Frankfurter Flughafen.
    4. Eine Liste der schönsten Tische in Frankfurter Gasthäusern, mit Blick auf den Main und Punkten für die Stühle.
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    Amtlich richtig: Eine Liste, wie viel Geld man für Mängel im Urlaub zurückverlangen kann.

    Das stimmt wirklich. Seit 1985 kann man darin nachlesen, was Lärm oder ein kalter Pool in Prozent bedeuten.

  12. Wie stellen Sie die Klimaanlage im Hotelzimmer ein?

    1. Auf 16 Grad, Fenster auf. Es ist ja bezahlt.
    2. Gar nicht. Ich öffne nur die Tür zum Flur.
    3. Ich schalte sie aus und schlafe mit einem nassen Handtuch auf der Stirn, weil ich der Technik nicht traue.
    4. Auf 24 Grad. Das Fenster bleibt dabei zu.
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    Amtlich richtig: Auf 24 Grad. Das Fenster bleibt dabei zu.

    Klimaanlage und offenes Fenster sind wie Heizung und Lüften: Man macht nie beides gleichzeitig.

  13. Sie betreten Ihr Hotelzimmer. Was machen Sie zuerst?

    1. Ich springe aufs Bett.
    2. Ich vergleiche das Zimmer mit den Fotos im Katalog und mache Beweisfotos.
    3. Ich öffne die Minibar und probiere alles.
    4. Ich lege mich auf den Balkon und bleibe dort bis zur Abreise. Das Zimmer interessiert mich erst am letzten Tag.
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    Amtlich richtig: Ich vergleiche das Zimmer mit den Fotos im Katalog und mache Beweisfotos.

    Beweisfotos am ersten Tag sind die Grundlage jeder späteren Reklamation. Ohne Foto hat es den Fleck nie gegeben.

  14. Das Flugzeug landet sanft. Was tun Sie?

    1. Nichts. Das ist der Job des Piloten.
    2. Ich stehe auf und hole sofort meinen Koffer aus dem Fach, auch wenn das Flugzeug noch rollt.
    3. Ich klatsche. Eine gute Leistung muss man anerkennen.
    4. Ich schreibe dem Piloten eine Karte mit „Note 2+“.
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    Amtlich richtig: Ich klatsche. Eine gute Leistung muss man anerkennen.

    Der Applaus ist eine freundliche Bewertung. Aufstehen beim Rollen ist dagegen verboten, auch für Deutsche.

  15. Der Hotelpool öffnet um 9 Uhr. Um 8:58 Uhr springt jemand hinein. Was tun Sie?

    1. Ich springe hinterher.
    2. Nichts. Zwei Minuten sind egal.
    3. Ich hole ein Megafon und zähle laut rückwärts bis 9 Uhr, damit er weiß, wie lange er noch falsch schwimmt.
    4. Ich schaue auf die Uhr. Dann schaue ich lange und streng zum Bademeister.
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    Amtlich richtig: Ich schaue auf die Uhr. Dann schaue ich lange und streng zum Bademeister.

    Zwei Minuten sind nicht egal. Sie sind der Anfang vom Ende jeder Ordnung.

  16. Wie bestellen Sie im Urlaub ein Getränk?

    1. In fließender Landessprache, nach zwei Wochen Kurs.
    2. Gar nicht. Ich habe eigenes Wasser dabei.
    3. Mit den drei Wörtern aus dem Sprachführer und einem Zeigefinger.
    4. Ich zeichne das Getränk auf eine Serviette, mit Maßstab, Temperatur und gewünschter Anzahl der Eiswürfel.
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    Amtlich richtig: Mit den drei Wörtern aus dem Sprachführer und einem Zeigefinger.

    Der Sprachführer wird zu Hause fleißig gelernt. Vor Ort helfen dann vor allem Lächeln und Zeigen.

  17. Was steht in Ihrem Reisetagebuch?

    1. Gedichte über den Sonnenuntergang.
    2. Nichts. Ich habe es vergessen.
    3. Das Wetter und die Temperatur, jeden Tag um 21 Uhr.
    4. Eine genaue Liste, wer wann am Buffet vor mir in der Schlange stand, mit Beschreibung der Kleidung.
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    Amtlich richtig: Das Wetter und die Temperatur, jeden Tag um 21 Uhr.

    Das Reisetagebuch ist eine Wetterstation mit Einband. Gefühle schreibt man, wenn noch Platz ist.

  18. Wie viele Urlaubsfotos zeigen Sie beim Fotoabend?

    1. Alle 842. In der richtigen Reihenfolge, mit Kommentar.
    2. Die zehn schönsten.
    3. Keins. Die Fotos sind nur für mich.
    4. Nur die Fotos vom Hotelfrühstück, dafür jedes Brötchen in Nahaufnahme und mit Datum.
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    Amtlich richtig: Alle 842. In der richtigen Reihenfolge, mit Kommentar.

    Ein Fotoabend ohne Foto vom Flughafen-Parkplatz ist unvollständig. Pausen gibt es nach Film 3.

  19. Wie oft cremen Sie sich am Strand ein?

    1. Einmal am Morgen, das reicht für den Tag.
    2. Gar nicht. Ich will braun werden.
    3. Nur die Nase. Der Rest soll sich an die Sonne gewöhnen, das nennt man Abhärtung.
    4. Alle zwei Stunden, mit Lichtschutzfaktor 50. Der Wecker erinnert mich.
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    Amtlich richtig: Alle zwei Stunden, mit Lichtschutzfaktor 50. Der Wecker erinnert mich.

    Sonnenschutz ist vernünftig und ärztlich empfohlen. Der Wecker ist die deutsche Ergänzung.

  20. Wo sind im Urlaub Ihre Reisedokumente?

    1. In einer Klarsichthülle. Alles zweimal kopiert und nach Datum sortiert.
    2. Irgendwo im Koffer. Ich finde sie schon.
    3. Im Kopf. Ich habe mir die Buchungsnummer gemerkt.
    4. Die Kopien hat meine Tante in ihrem Tresor. Die Originale habe ich zur Sicherheit zu Hause gelassen.
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    Amtlich richtig: In einer Klarsichthülle. Alles zweimal kopiert und nach Datum sortiert.

    Die Klarsichthülle ist das wichtigste Gepäckstück. Ohne sie ist ein Mensch im Ausland nur ein Tourist ohne Nachweis.