Familie & Verwandtschaft

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20 zufällig gezogene von 49 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Wie gratuliert man der Tante zum Geburtstag?

    1. Mit einem Daumen im Messenger, eine Woche später.
    2. Gar nicht, sie weiß ja selbst, dass sie Geburtstag hat.
    3. Mit einem Anruf, am Tag selbst, am besten vormittags.
    4. Mit einem Fax.
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    Amtlich richtig: Mit einem Anruf, am Tag selbst, am besten vormittags.

    Eine Nachricht gilt nur halb. Ein Anruf gilt ganz. Ein Besuch gilt doppelt.

  2. Jemand schreibt in die Familiengruppe: „Ruf mal an.“ Worum geht es?

    1. Jemand hat im Lotto gewonnen.
    2. Der Router geht nicht.
    3. Der Drucker geht nicht.
    4. Antwort 2 und 3.
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    Amtlich richtig: Antwort 2 und 3.

    Die Nachricht klingt dramatisch. Meistens hilft es, den Stecker zu ziehen.

  3. Was ist das Nesthäkchen?

    1. Das jüngste Kind der Familie.
    2. Ein Haken für Vogelnester.
    3. Das älteste Kind, das nie auszieht.
    4. Ein Werkzeug, mit dem Oma die Gardinen an der Stange befestigt.
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    Amtlich richtig: Das jüngste Kind der Familie.

    Das Nesthäkchen darf alles, was die älteren Geschwister nie durften. So sehen es jedenfalls die älteren.

  4. Was sagen Eltern, wenn Sie das Licht anlassen?

    1. „Schön hell hier!“
    2. „Lass es an, es ist so gemütlich.“
    3. „Das kostet ja nichts, der Strom kommt aus der Steckdose, und die Steckdose ist doch umsonst.“
    4. „Hast du Aktien beim Stromwerk?“
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    Amtlich richtig: „Hast du Aktien beim Stromwerk?“

    Aktien hat keiner. Das Licht geht trotzdem sofort aus.

  5. Was steht auf der Rückseite von Omas Möbeln?

    1. Ein Zettel mit dem Namen der Person, die es später bekommt.
    2. Der Preis von 1965 in D-Mark.
    3. Eine Schatzkarte.
    4. Das Wort „Vorsicht“, geschrieben mit Kreide.
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    Amtlich richtig: Ein Zettel mit dem Namen der Person, die es später bekommt.

    Die Planung beginnt früh. Und sie ist schriftlich.

  6. Was schickt Opa jeden Morgen in die Familiengruppe?

    1. Den Wetterbericht aus Australien.
    2. Nichts, er weiß nicht, wie das geht.
    3. Ein „Guten Morgen“-Bild mit Kaffeetasse und Glitzer.
    4. Ein Video von sich selbst, wie er zwei Stunden lang die Zeitung liest, ohne Ton.
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    Amtlich richtig: Ein „Guten Morgen“-Bild mit Kaffeetasse und Glitzer.

    Die Bilder werden in der Gruppe nicht kommentiert. Sie werden trotzdem geschätzt.

  7. Sie tragen eine Jeans mit Löchern. Was sagt Oma?

    1. „Sehr modern, wo kaufst du so was?“
    2. „Die ziehe ich mir auch mal an.“
    3. „Soll ich dir das nähen?“
    4. „Dafür hast du Geld bezahlt? Zeig mir den Kassenbon, ich gehe morgen mit dir zurück in den Laden und rede mit dem Chef.“
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    Amtlich richtig: „Soll ich dir das nähen?“

    Für Oma ist ein Loch kein Stil, sondern ein Auftrag.

  8. Was macht Oma mit dem Geschenkpapier?

    1. Sie reißt es wild auf und wirft es in die Luft.
    2. Sie isst es.
    3. Sie faltet es ordentlich und benutzt es nächstes Jahr wieder.
    4. Sie rahmt es ein.
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    Amtlich richtig: Sie faltet es ordentlich und benutzt es nächstes Jahr wieder.

    Das Papier hat schon fünf Geburtstage gesehen. Die Klebestreifen erzählen seine Geschichte.

  9. Was bedeutet ein Daumen-hoch in der Familiengruppe?

    1. Ich bin begeistert.
    2. Ich will streiten.
    3. Gelesen. Zur Kenntnis genommen. Vorgang geschlossen.
    4. Ich habe zufällig auf das Handy gedrückt, als ich mit der Katze gespielt habe, und will jetzt, dass alle Bescheid wissen.
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    Amtlich richtig: Gelesen. Zur Kenntnis genommen. Vorgang geschlossen.

    Der Daumen ist der Stempel der Familiengruppe. Mehr Bürokratie geht nicht auf so wenig Platz.

  10. Welche Kleidung trägt das jüngste Geschwisterkind?

    1. Die Sachen der älteren Geschwister.
    2. Nur neue Sachen aus dem Laden.
    3. Einen Anzug, jeden Tag.
    4. Was es will, auch den Hochzeitsschleier von Oma.
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    Amtlich richtig: Die Sachen der älteren Geschwister.

    Die Jacke hat schon drei Kinder gesehen. Sie ist nachhaltig, bevor das Wort erfunden wurde.

  11. Was ist in Omas Keksdose aus Blech?

    1. Kekse.
    2. Omas Geheimrezept für den besten Kuchen der Welt, geschrieben mit Tinte auf einer Serviette von 1962.
    3. Nichts, sie ist nur Deko.
    4. Nähzeug.
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    Amtlich richtig: Nähzeug.

    Wer eine Keksdose öffnet und Kekse findet, ist nicht bei Oma. Das ist eine alte Regel.

  12. Wer hält auf dem 70. Geburtstag eine Rede?

    1. Ein Clown, der extra gebucht wurde.
    2. Niemand, man sieht sich schweigend an.
    3. Das Geburtstagskind selbst.
    4. Ein Onkel, mit zwölf Karteikarten und einem Gedicht, das sich fast reimt.
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    Amtlich richtig: Ein Onkel, mit zwölf Karteikarten und einem Gedicht, das sich fast reimt.

    Die Rede dauert 25 Minuten. Die Suppe wird in der Zeit kalt. Das gehört dazu.

  13. Was ist ein Diaabend bei den Verwandten?

    1. Ein Abend mit Salat.
    2. Ein Treffen, um gemeinsam Diät zu halten.
    3. Drei Stunden Urlaubsfotos von 1978. Davon 40 vom gleichen Berg.
    4. Ein Abend, an dem man vor Mitternacht nach Hause geht.
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    Amtlich richtig: Drei Stunden Urlaubsfotos von 1978. Davon 40 vom gleichen Berg.

    Das Bild steht auf dem Kopf, das ist Absicht. Jedenfalls sagt das der Onkel.

  14. Was hat Opa immer in der Jackentasche?

    1. Ein Handy mit dem neuesten Spiel.
    2. Ein Stofftaschentuch und ein Bonbon, das schon lange dort wartet.
    3. Nichts, Taschen sind nur Deko.
    4. Eine Landkarte von ganz Europa, falls er sich auf dem Weg zum Bäcker verläuft.
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    Amtlich richtig: Ein Stofftaschentuch und ein Bonbon, das schon lange dort wartet.

    Das Bonbon ist klebrig und warm. Man isst es trotzdem, aus Respekt.

  15. Sie besuchen sonntags Ihre Eltern. Was bekommen Sie beim Gehen?

    1. Eine Rechnung für das Mittagessen.
    2. Eine Tüte mit Resten in Plastikdosen und ein Glas Marmelade.
    3. Einen kleinen Vortrag über Ihre Frisur und das Versprechen, dass beim nächsten Mal alles besser wird.
    4. Nichts, man geht ja nur kurz.
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    Amtlich richtig: Eine Tüte mit Resten in Plastikdosen und ein Glas Marmelade.

    Man verlässt ein Elternhaus nie mit leeren Händen. Das ist fast ein Naturgesetz.

  16. Wie unterschreiben Ihre Eltern eine Nachricht im Messenger?

    1. Gar nicht.
    2. Mit „Hdl“ und fünf Herzen.
    3. „Liebe Grüße, Mama und Papa“
    4. Mit vollem Namen, Adresse, Telefonnummer und dem Satz „Diese Nachricht wurde maschinell erstellt“.
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    Amtlich richtig: „Liebe Grüße, Mama und Papa“

    Man weiß ja nie, ob man sonst erkennt, wer schreibt. Obwohl der Name oben steht.

  17. Was passiert, wenn man nicht aufisst?

    1. Dann gibt es morgen schlechtes Wetter. Sagt man.
    2. Die Teller werden traurig und weinen nachts in der Spülmaschine.
    3. Der Kühlschrank beschwert sich.
    4. Nichts, man bekommt einfach Nachtisch.
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    Amtlich richtig: Dann gibt es morgen schlechtes Wetter. Sagt man.

    Einen Beweis gibt es nicht. Das Wetter in Deutschland spricht aber eher dafür.

  18. Wie sitzen Geschwister auf langen Autofahrten?

    1. Vorne, einer lenkt.
    2. Hinten, mit einer unsichtbaren Grenze in der Mitte.
    3. Im Kofferraum, da ist mehr Platz.
    4. Jeder in seinem eigenen Auto, das ist ruhiger.
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    Amtlich richtig: Hinten, mit einer unsichtbaren Grenze in der Mitte.

    Die Grenze ist genau vermessen. Ein Arm auf der falschen Seite ist ein Vorfall.

  19. Auf der Fahrt zu Oma fragt das Kind: „Wann sind wir da?“ Was antworten die Eltern?

    1. „Nächstes Jahr.“
    2. „Gleich.“ Es sind noch 300 Kilometer.
    3. „Wir fahren gar nicht zu Oma.“
    4. „In genau 2 Stunden, 47 Minuten und 12 Sekunden, wenn nichts dazwischenkommt, aber es kommt sicher was dazwischen.“
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    Amtlich richtig: „Gleich.“ Es sind noch 300 Kilometer.

    „Gleich“ ist in der Familie eine Zeitangabe zwischen fünf Minuten und fünf Stunden.

  20. Was steckt Oma Ihnen beim Abschied zu?

    1. Einen Brief an den Bürgermeister.
    2. Ein Stück Seife aus dem Hotel.
    3. Einen gefalteten Geldschein: „Sag es nicht deinen Eltern.“
    4. Ihr gesamtes Sparbuch, mit Unterschrift, weil Sie beim letzten Mal so nett den Tisch abgeräumt haben.
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    Amtlich richtig: Einen gefalteten Geldschein: „Sag es nicht deinen Eltern.“

    Die Eltern wissen es natürlich. Sie haben es selbst genauso bekommen.