Schule & Ausbildung

Alle Themen

20 zufällig gezogene von 50 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Was rollte die Lehrkraft früher in die Klasse, wenn es einen Film gab?

    1. Eine Popcornmaschine.
    2. Einen Beamer, der sofort ging.
    3. Ein ganzes Kino, mit Kasse, roten Sitzen und einem Mann, der die Karten abreißt.
    4. Einen Fernseher auf einem Rollwagen, mit Schloss.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Einen Fernseher auf einem Rollwagen, mit Schloss.

    Wenn der Fernsehwagen kam, war der Tag gerettet. Er stand am Ende des Flurs und hatte eigene Regeln.

  2. Die Sommerferien beginnen. Warum nicht in ganz Deutschland gleichzeitig?

    1. Weil die Sonne nicht überall gleichzeitig scheint.
    2. Damit nicht alle gleichzeitig auf der Autobahn stehen.
    3. Weil sich die Bundesländer nicht leiden können.
    4. Weil man sonst nicht genug Lehrkräfte für die Ferien hat.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Damit nicht alle gleichzeitig auf der Autobahn stehen.

    Die Ferien werden zwischen den Ländern verteilt, auch wegen des Verkehrs. Das stimmt wirklich. Den Stau gibt es trotzdem.

  3. Wer kommt mit zur Einschulung?

    1. Niemand, das Kind fährt allein mit dem Zug.
    2. Die ganze Familie, drei Kameras und Oma, die extra angereist ist.
    3. Nur der Hund, als Begleitung.
    4. Ein Notar, der bestätigt, dass das Kind nun schulpflichtig ist.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Die ganze Familie, drei Kameras und Oma, die extra angereist ist.

    Die Einschulung ist der erste amtliche Termin im Leben. Er wird entsprechend dokumentiert.

  4. Was ist ein Tintenkiller?

    1. Ein Stift, der Fehler verschwinden lässt. Aber nie ganz.
    2. Ein Beruf beim Finanzamt.
    3. Ein Hausmeister, der nachts heimlich alle Tintenflecken aus den Schulbänken schrubbt.
    4. Ein Radiergummi für Bleistifte.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Ein Stift, der Fehler verschwinden lässt. Aber nie ganz.

    Der Tintenkiller lehrt fürs Leben: Man kann Fehler überschreiben, aber man sieht sie noch.

  5. Was ist das BAföG?

    1. Ein Studentenlied aus dem Mittelalter.
    2. Geld vom Staat fürs Studium. Der Antrag ist fast so dick wie eine Doktorarbeit.
    3. Eine Abkürzung für „Bald fertig, ohne Geld“.
    4. Ein Tanzkurs für Erstsemester.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Geld vom Staat fürs Studium. Der Antrag ist fast so dick wie eine Doktorarbeit.

    BAföG heißt Bundesausbildungsförderungsgesetz. Das stimmt wirklich. Schon das Wort ist ein Aufnahmetest.

  6. Wer macht in der Grundschule die Hausaufgaben?

    1. Offiziell das Kind. Inoffiziell die ganze Familie am Küchentisch.
    2. Der Hund. Er frisst sie auch.
    3. Die Lehrkraft, sie hat ja nachmittags frei.
    4. Niemand, Hausaufgaben sind in Deutschland seit 1970 verboten.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Offiziell das Kind. Inoffiziell die ganze Familie am Küchentisch.

    Spätestens bei Mathe in der 4. Klasse sitzen drei Erwachsene am Tisch und streiten über den richtigen Rechenweg.

  7. Wie lernt ein Kind den Schulweg?

    1. Es übt ihn vorher mit den Eltern, mehrmals.
    2. Mit einem Navi am Ranzen.
    3. Es folgt einfach den anderen Kindern und hofft das Beste.
    4. Die Schule schickt ein Taxi, bis das Kind 18 ist.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Es übt ihn vorher mit den Eltern, mehrmals.

    Beim Üben wird jede Ampel einzeln besprochen. Auch die, die gar nicht auf dem Weg liegt.

  8. Wie gehen Sie mit einem Schülerpraktikum um?

    1. Man leitet sofort die Firma.
    2. Zwei Wochen Kopieren, Ablage und Zuschauen.
    3. Man bekommt ein Firmenauto.
    4. Man sitzt im Chefbüro, trifft alle wichtigen Entscheidungen und bekommt am Ende eine Prämie.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Zwei Wochen Kopieren, Ablage und Zuschauen.

    Nach zwei Wochen weiß man, wie der Kopierer geht. Das ist mehr, als viele Erwachsene wissen.

  9. Was ist „hitzefrei“?

    1. Eine Eissorte.
    2. Ein Gesetz: ab 20 Grad bleibt die Schule zu.
    3. Ein Tag, an dem die Heizung kaputt ist.
    4. Ein Wort, das Kinder vor allem aus Omas Geschichten kennen.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Ein Wort, das Kinder vor allem aus Omas Geschichten kennen.

    Oma bekam früher schon bei leichtem Sonnenschein frei. Sagt sie.

  10. Was ist die Materialliste zum Schuljahresbeginn?

    1. Ein Wunschzettel, den das Kind selbst schreibt.
    2. Eine Liste mit 37 Dingen. Drei davon sind überall ausverkauft.
    3. Ein Vorschlag, mehr nicht.
    4. Eine Liste der Dinge, die das Kind im Laufe des Jahres verlieren wird, zur Vorbereitung.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Eine Liste mit 37 Dingen. Drei davon sind überall ausverkauft.

    Das Heft „Lineatur 4 mit Rand“ findet man nur im dritten Geschäft, im untersten Regal, hinten.

  11. Was ist ein Berichtsheft?

    1. Ein Tagebuch für Geheimnisse.
    2. Ein Heft für die Lottozahlen des Betriebs.
    3. Eine Zeitung, die der Chef jeden Morgen um 6 Uhr vorliest, mit Wetterbericht und Horoskop für jede Abteilung.
    4. Ein Heft, in dem Azubis aufschreiben, was sie gelernt haben.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Ein Heft, in dem Azubis aufschreiben, was sie gelernt haben.

    Amtlich wird es jede Woche geführt. In der Praxis schreibt man das ganze Jahr am Freitag vor der Prüfung.

  12. Welche Urkunde bei den Bundesjugendspielen ist die beste?

    1. Die Ehrenurkunde.
    2. Die Teilnehmerurkunde, weil die meisten Leute eine haben.
    3. Die Ehrenrunde. Sie dauert dafür ein ganzes Schuljahr.
    4. Die Urkunde für den ordentlichsten Sand in der Weitsprunggrube.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Die Ehrenurkunde.

    Es gibt Teilnehmer-, Sieger- und Ehrenurkunden. Das stimmt wirklich. Die Ehrenurkunde wird 40 Jahre lang aufgehoben.

  13. Wann erfährt die Verwandtschaft Ihre Abiturnote?

    1. Nie, das ist Datenschutz.
    2. In der Zeitung, auf der Titelseite.
    3. Beim nächsten Geburtstag. Oma hat sie schon erzählt, bevor Sie da sind.
    4. Wenn Sie 60 werden, in einer Rede.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Beim nächsten Geburtstag. Oma hat sie schon erzählt, bevor Sie da sind.

    In der Familie gibt es keinen Datenschutz, nur einen Informationsfluss.

  14. Welche Farbe hat der Umschlag des Matheheftes?

    1. Egal, Hauptsache mit Glitzer.
    2. Die Farbe, die auf der Liste der Lehrkraft steht.
    3. Rot, weil Mathe gefährlich ist.
    4. Bundesweit einheitlich hellblau, das hat die Kultusministerkonferenz nach langen Beratungen so beschlossen.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Die Farbe, die auf der Liste der Lehrkraft steht.

    Wer ein grünes Heft abgibt, wo gelb verlangt ist, gibt nicht nur ein Heft ab, sondern ein Statement.

  15. Was bedeutet „c. t.“ hinter einer Uhrzeit an der Uni?

    1. „Circa Termin“: Man kommt, wann man will.
    2. Die Veranstaltung beginnt eine Viertelstunde später.
    3. „Café und Tee“: Vorher gibt es Getränke.
    4. „Cancelled Today“: Die Vorlesung fällt aus, und alle gehen zusammen in den Park.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Die Veranstaltung beginnt eine Viertelstunde später.

    „c. t.“ heißt „cum tempore“, mit Zeit. Das stimmt wirklich. Pünktlich zu spät kommen ist an der Uni Tradition.

  16. Was hängt in jeder WG-Küche?

    1. Ein Ölgemälde vom Vermieter.
    2. Ein Kronleuchter.
    3. Ein Putzplan, den niemand befolgt.
    4. Ein Foto von jedem Mitbewohner, mit Geburtsdatum, Lieblingsessen und Lieblings-Spülmittel.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Ein Putzplan, den niemand befolgt.

    Der Putzplan ist in Farbe, laminiert und seit März nicht mehr aktuell.

  17. Was ist die Regelstudienzeit?

    1. Die Zeit, in der man die Regeln der Uni lernt.
    2. Die Stunde am Tag, in der Studierende lernen müssen.
    3. Eine Zahl, die man kennt, damit man weiß, um wie viel man sie überschreitet.
    4. Eine Frist, nach der man sofort die Uni verlassen und zur Strafe drei Semester Mensa-Spüldienst machen muss.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Eine Zahl, die man kennt, damit man weiß, um wie viel man sie überschreitet.

    Die Regelstudienzeit ist wie ein Tempolimit auf der Autobahn: Sie steht irgendwo, aber sie ist mehr ein Vorschlag.

  18. Sie studieren Philosophie. Was fragt die Verwandtschaft?

    1. „Wunderbar! Endlich ein sicherer Job!“
    2. „Kannst du mir bis Dienstag den Sinn des Lebens erklären? Ich brauche ihn für die Steuererklärung.“
    3. „Schade, dass es das Fach nicht früher gab.“
    4. „Und was macht man dann damit?“
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: „Und was macht man dann damit?“

    Die Frage wird bei jeder Feier neu gestellt. Die Antwort wird nie gespeichert.

  19. Was ist ein Abi-Motto?

    1. Ein Eid, den man beim Abitur schwört.
    2. Das Lieblingsessen des Jahrgangs.
    3. Ein Lied, das der Schulchor singt, während die Direktorin auf einem Esel in die Aula reitet.
    4. Ein Wortspiel mit „Abi“, gedruckt auf 120 Pullovern.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Ein Wortspiel mit „Abi“, gedruckt auf 120 Pullovern.

    „ABIgefahren“, „ABIpfiff“, „Abinator“: Jedes Jahr finden sich neue Wörter. Der Pulli wird nie wieder getragen.

  20. Wie funktioniert eine Ausbildung in Deutschland?

    1. Man guckt drei Jahre lang Videos im Internet.
    2. Man zieht zum Chef und wohnt dort im Keller.
    3. Man bekommt am ersten Tag ein Diplom und danach drei Jahre Urlaub, damit man sich an das Diplom gewöhnt.
    4. Man lernt im Betrieb und gleichzeitig in der Berufsschule.
    Lösung anzeigen

    Amtlich richtig: Man lernt im Betrieb und gleichzeitig in der Berufsschule.

    Das heißt „duales System“. Das stimmt wirklich. Es klingt nach Physik, ist aber Berufsschule am Dienstag.