Arbeit & Büro

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20 zufällig gezogene von 57 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.

  1. Was ist das Besondere an Ihrer Bürotasse?

    1. Nichts. Ich nehme jeden Tag eine andere.
    2. Sie ist aus Gold und hat einen Alarm.
    3. Sie hat einen Spruch. Niemand sonst darf sie benutzen.
    4. Ich trinke direkt aus der Kaffeemaschine, das spart Geschirr und Zeit und ist gut für die Umwelt.
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    Amtlich richtig: Sie hat einen Spruch. Niemand sonst darf sie benutzen.

    Die Tasse mit „Ich bin nicht zum Spaß hier“ gehört Frau Kramer. Das weiß die ganze Etage.

  2. Was ist ein Mitarbeitergespräch?

    1. Ein Gespräch unter Kollegen über das Wetter.
    2. Ein Gespräch einmal im Jahr, in dem man mit dem Chef ein Formular ausfüllt.
    3. Ein Plausch mit Kaffee und Kuchen, ganz ohne Ziel.
    4. Ein Verhör mit Schreibtischlampe und Tonbandgerät.
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    Amtlich richtig: Ein Gespräch einmal im Jahr, in dem man mit dem Chef ein Formular ausfüllt.

    Am Ende steht bei allem „erfüllt“. Und man vereinbart Ziele für das nächste Formular.

  3. Die Kaffeemaschine im Büro ist kaputt. Was passiert?

    1. Man kauft sofort eine neue.
    2. Man trinkt Tee.
    3. Es wird ein Arbeitskreis „Heißgetränke“ gegründet, der sich monatlich trifft, sobald es wieder Kaffee gibt.
    4. Die Produktivität sinkt auf null, und nach drei Tagen hängt ein Zettel: „Wer war das?“
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    Amtlich richtig: Die Produktivität sinkt auf null, und nach drei Tagen hängt ein Zettel: „Wer war das?“

    Ohne Kaffee ist das Büro nur ein Raum mit Stühlen. Der Zettel ist die erste Maßnahme.

  4. Was sagt man, wenn man im Büro ein Problem entdeckt?

    1. „Ich kümmere mich.“
    2. „Das war schon so, als ich kam.“
    3. „Wer ist dafür zuständig?“
    4. „Super, endlich mal was los!“ und dann macht man ein Foto für die Messenger-Gruppe der Abteilung.
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    Amtlich richtig: „Wer ist dafür zuständig?“

    Erst die Zuständigkeit, dann das Problem. Manchmal löst sich das Problem, während man die Zuständigkeit sucht.

  5. Was steht in Ihrer Abwesenheitsnotiz?

    1. „Bin weg, und zwar weit weg. Bitte keine Anrufe, keine Mails, keine Fragen, auch nicht in dringenden Fällen, auch nicht von der Chefin, danke.“
    2. Nichts.
    3. „Tschüss!“
    4. „Ich bin bis zum 14. nicht im Haus. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meine Vertretung, die ebenfalls im Urlaub ist.“
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    Amtlich richtig: „Ich bin bis zum 14. nicht im Haus. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meine Vertretung, die ebenfalls im Urlaub ist.“

    Die Vertretung verweist in ihrer Notiz übrigens zurück auf Sie. Das nennt man einen geschlossenen Kreislauf.

  6. Sie sind krank. Was tun Sie am ersten Morgen?

    1. Ich komme trotzdem und huste alle an.
    2. Ich melde mich vor Arbeitsbeginn krank und bleibe im Bett.
    3. Ich schreibe um 14 Uhr eine E-Mail: „Bin wohl krank.“
    4. Ich schicke dem Chef ein Video, in dem ich tapfer lächle und sage, dass ich im Geiste bei allen bin.
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    Amtlich richtig: Ich melde mich vor Arbeitsbeginn krank und bleibe im Bett.

    Die richtige Antwort ist langweilig. Das Amt empfiehlt sie trotzdem.

  7. Welcher Satz fällt montags im Büro am häufigsten?

    1. „Guten Morgen!“
    2. „Wie war dein Wochenende?“
    3. „Schon wieder Montag.“
    4. Antwort 3, danach Kaffee.
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    Amtlich richtig: Antwort 3, danach Kaffee.

    Die Antwort auf „Wie war dein Wochenende?“ ist immer „Zu kurz“. Das ist amtlich.

  8. Was passiert beim Betriebsausflug?

    1. Man fliegt für drei Tage nach Paris.
    2. Man wandert. Der Chef läuft zu schnell, und alle reden über die Kosten für den Bus.
    3. Man bleibt im Büro und schaut sich Fotos von Ausflügen an.
    4. Man fährt mit einem Heißluftballon über die Alpen und trinkt dabei Kakao aus goldenen Tassen.
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    Amtlich richtig: Man wandert. Der Chef läuft zu schnell, und alle reden über die Kosten für den Bus.

    Am Ende gibt es ein Gruppenfoto. Darauf lächelt nur der Chef.

  9. Sie sind neu in der Firma. Was bringen Sie am ersten Freitag mit?

    1. Kuchen für alle.
    2. Meinen eigenen Stuhl.
    3. Nichts. Man soll erst einmal abwarten.
    4. Eine Präsentation über mich, mit 45 Folien, Kinderfotos und einem kleinen Quiz am Ende.
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    Amtlich richtig: Kuchen für alle.

    Wer Kuchen bringt, ist angekommen. Wer keinen bringt, bleibt der Neue. Für Jahre.

  10. Was ist ein Großraumbüro?

    1. Ein Büro für sehr große Menschen.
    2. Ein Raum, in dem alle Kopfhörer tragen und leise telefonieren.
    3. Ein Raum, in dem man laut singen darf.
    4. Ein Büro im Weltall, mit Blick auf die Erde und einer sehr langen Leitung zur IT-Abteilung.
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    Amtlich richtig: Ein Raum, in dem alle Kopfhörer tragen und leise telefonieren.

    Viele Menschen, keine Worte. Nur die Tastatur von Herrn Becker ist zu laut.

  11. Ein Kollege will dieselben Urlaubstage wie Sie. Was passiert?

    1. Wir losen mit einem Würfel in der Kaffeeküche.
    2. Es gibt eine Urlaubsliste. Wer zuerst eingetragen ist, hat gewonnen.
    3. Wir fahren zusammen in den Urlaub.
    4. Wir tragen einen Streit aus, der sieben Jahre dauert, mit Fotos, Briefen und einem Anwalt für Urlaubsfragen.
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    Amtlich richtig: Es gibt eine Urlaubsliste. Wer zuerst eingetragen ist, hat gewonnen.

    Die Urlaubsliste hängt seit November. Wer sich im Dezember wundert, hat nicht aufgepasst.

  12. Was sind Überstunden?

    1. Stunden, über die man gern und oft spricht.
    2. Stunden, in denen man über den Tisch guckt.
    3. Stunden, die man im Keller versteckt, damit der Chef sie nicht findet und zurückfordert.
    4. Stunden über 25 Uhr.
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    Amtlich richtig: Stunden, über die man gern und oft spricht.

    Überstunden sind erst echt, wenn man sie in der Kaffeeküche erwähnt hat. Mindestens zweimal.

  13. Wie lang ist Ihre E-Mail-Signatur?

    1. Nur mein Vorname.
    2. Keine Signatur. Man kennt mich ja.
    3. Länger als die E-Mail, mit Telefon, Fax, Adresse und der Bitte, die Mail nicht auszudrucken.
    4. Ein Bild von mir im Urlaub, mit drei Delfinen, einem Sonnenuntergang und einem Gedicht über die Freiheit.
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    Amtlich richtig: Länger als die E-Mail, mit Telefon, Fax, Adresse und der Bitte, die Mail nicht auszudrucken.

    Die Faxnummer steht noch drin. Keiner weiß, ob das Fax noch existiert. Aber sicher ist sicher.

  14. Wie legt man im Büro seinen Urlaub fest?

    1. Im Januar, in der Urlaubsliste, mit Bleistift, damit man verhandeln kann.
    2. Spontan am Freitag: „Ich bin dann mal zwei Wochen weg.“
    3. Man nimmt nie Urlaub, man ist ja unersetzlich.
    4. Man würfelt mit den Kollegen um die Sommerferien, der Chef bekommt dabei zwei Würfel.
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    Amtlich richtig: Im Januar, in der Urlaubsliste, mit Bleistift, damit man verhandeln kann.

    Die Urlaubsliste hängt ab dem 2. Januar. Wer später kommt, bekommt den November.

  15. Was passiert in einem Meeting?

    1. Es wird etwas entschieden.
    2. Es gibt Kekse.
    3. Man vereinbart ein weiteres Meeting.
    4. Gar nichts.
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    Amtlich richtig: Man vereinbart ein weiteres Meeting.

    Im zweiten Meeting vereinbart man dann einen Arbeitskreis. Der tagt monatlich.

  16. Sie kommen zwei Minuten zu spät ins Meeting. Was tun Sie?

    1. Ich sage nichts und setze mich.
    2. Ich komme gar nicht mehr, dann fällt es nicht auf.
    3. Ich entschuldige mich zweimal und erkläre die Verspätung ausführlich.
    4. Ich tue so, als sei ich schon die ganze Zeit da gewesen, und frage laut, wer denn heute so spät kommt.
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    Amtlich richtig: Ich entschuldige mich zweimal und erkläre die Verspätung ausführlich.

    Zwei Minuten Verspätung, fünf Minuten Erklärung. Das ist fair.

  17. Der Chef sagt: „Wir sind hier wie eine Familie.“ Was bedeutet das?

    1. Es gibt bald Überstunden.
    2. Es gibt Weihnachten Geschenke vom Chef.
    3. Sie dürfen ihn „Papa“ nennen.
    4. Alle ziehen zusammen in ein großes Haus mit Garten, Hund und einem gemeinsamen Kalender für das Bad.
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    Amtlich richtig: Es gibt bald Überstunden.

    In Familien fragt man auch nicht, wann Feierabend ist.

  18. Was passiert am Morgen nach der Weihnachtsfeier?

    1. Man spricht beim Kaffee über jede Einzelheit.
    2. Es gibt ein Protokoll im Intranet.
    3. Niemand redet über den Tanz des Abteilungsleiters.
    4. Alle bekommen frei.
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    Amtlich richtig: Niemand redet über den Tanz des Abteilungsleiters.

    Was auf der Weihnachtsfeier passiert, bleibt auf der Weihnachtsfeier. Außer das Foto in der Messenger-Gruppe.

  19. Es sind 32 Grad im Büro. Was bekommen Sie?

    1. Hitzefrei, wie in der Schule.
    2. Einen Ventilator für zwölf Personen.
    3. Ein Eis vom Chef, jede Stunde.
    4. Einen Pool auf dem Parkplatz, der vom Betriebsrat aufgeblasen und von der Buchhaltung bewacht wird.
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    Amtlich richtig: Einen Ventilator für zwölf Personen.

    Der Ventilator dreht sich. Die Diskussion, wohin er zeigt, dreht sich auch.

  20. Was braucht ein ordentliches Meeting?

    1. Eine Tagesordnung, ein Protokoll und Kekse, die niemand nimmt.
    2. Musik und eine Tanzfläche.
    3. Nur gute Laune.
    4. Einen Moderator, einen Zauberer und einen Schwan, der am Ende die Ergebnisse verkündet.
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    Amtlich richtig: Eine Tagesordnung, ein Protokoll und Kekse, die niemand nimmt.

    Der letzte Keks bleibt immer liegen. Niemand will der sein, der ihn nimmt.