Geld & Versicherung
20 zufällig gezogene von 62 Fragen. Bei jedem Aufruf zieht das Amt neu.
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Im Briefkasten liegt ein Brief vom Finanzamt. Was tun Sie?
- Ich lege ihn auf den Tisch und öffne ihn erst nach einem Kaffee und dreimal tief Atmen.
- Ich schicke ihn ungeöffnet zurück: „Empfänger verzogen.“
- Ich esse ihn auf.
- Ich öffne ihn sofort, lese nur die letzte Zahl und schreie laut, damit die Nachbarn wissen, ob es gut oder schlecht war.
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Amtlich richtig: Ich lege ihn auf den Tisch und öffne ihn erst nach einem Kaffee und dreimal tief Atmen.
Ein Brief vom Finanzamt kann Freude oder Kummer bringen. Deshalb braucht er Vorbereitung.
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Wie wählen Sie einen neuen Stromanbieter?
- Nach der schönsten Farbe im Logo.
- Ich nehme den ersten, der an der Tür klingelt.
- Drei Vergleichsportale, zwei Tabellen, eine Woche Nachdenken. Dann bleibe ich beim alten.
- Ich baue lieber ein kleines Wasserrad in die Badewanne und erzeuge meinen Strom beim Baden selbst.
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Amtlich richtig: Drei Vergleichsportale, zwei Tabellen, eine Woche Nachdenken. Dann bleibe ich beim alten.
Der Vergleich ist wichtiger als der Wechsel. Das Gefühl, alles geprüft zu haben, ist unbezahlbar.
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Was ist die Lohnsteuerklasse?
- Eine Schulklasse für Steuerberater.
- Eine Klasse im Zug, in der nur Steuerzahler sitzen dürfen.
- Ein Tanzkurs im Finanzamt.
- Eine Zahl zwischen I und VI. Man versteht sie meistens erst nach der Hochzeit.
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Amtlich richtig: Eine Zahl zwischen I und VI. Man versteht sie meistens erst nach der Hochzeit.
Es gibt sechs Steuerklassen. Das stimmt wirklich. Warum, weiß nur das Finanzamt.
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Was machen Sie mit dem Kassenbon?
- Ich hebe ihn auf. Für die Garantie. Für immer.
- Ich werfe ihn weg.
- Ich lasse ihn liegen.
- Ich unterschreibe ihn.
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Amtlich richtig: Ich hebe ihn auf. Für die Garantie. Für immer.
Nach zwei Jahren ist der Bon leider verblasst. Man hebt ihn trotzdem weiter auf.
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Wie viel Trinkgeld geben Sie?
- Gar keins.
- Ich runde auf den nächsten vollen Euro auf, nach drei Minuten Kopfrechnen.
- 25 Prozent, und zusätzlich einen guten Rat für die Bedienung.
- Einen guten Rat.
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Amtlich richtig: Ich runde auf den nächsten vollen Euro auf, nach drei Minuten Kopfrechnen.
„Stimmt so“ ist der schönste Satz in jedem Café. Vorher wird aber gründlich gerechnet.
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Was ist ein Dauerauftrag?
- Ein Auftrag, den man nie fertig bekommt.
- Ein Auftrag für den Friseur: „Wie immer.“
- Eine Arbeit auf Lebenszeit bei einer Baufirma.
- Eine Überweisung, die man einmal einrichtet und dann bis zur Rente vergisst.
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Amtlich richtig: Eine Überweisung, die man einmal einrichtet und dann bis zur Rente vergisst.
Manche Menschen zahlen heute noch für eine Zeitschrift aus dem Jahr 2003. Das ist Treue.
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Wofür ist ein Sparschwein?
- Zum Spielen.
- Es ist der Anfang einer lebenslangen Beziehung zur Bank.
- Es ist Deko.
- Für den Hund, damit er lernt, dass man Leckerli nicht sofort frisst, sondern für schlechte Zeiten aufhebt.
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Amtlich richtig: Es ist der Anfang einer lebenslangen Beziehung zur Bank.
Beim Weltspartag bringt man es zur Bank und bekommt ein Geschenk. Das Geschenk ist meistens ein neues Sparschwein.
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Sie finden 5 Euro auf dem Gehweg. Was tun Sie?
- Ich schaue mich dreimal um und frage laut: „Hat jemand 5 Euro verloren?“
- Ich stecke sie ein und renne weg.
- Ich lasse sie liegen. Vielleicht ist es eine versteckte Kamera.
- Ich rufe die Feuerwehr.
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Amtlich richtig: Ich schaue mich dreimal um und frage laut: „Hat jemand 5 Euro verloren?“
Die Frage wird so leise gestellt, dass niemand antwortet. Dann hat man alles richtig gemacht.
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Wie oft wechseln Sie die Bank?
- Jeden Monat, wegen der Prämien.
- Immer, wenn die Filiale neue Stühle hat.
- Nie. Ich habe dort mein erstes Konto mit sieben Jahren eröffnet.
- Ich wechsle nicht die Bank, sondern die Bank wechselt mich, meistens wenn ich gerade im Urlaub bin.
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Amtlich richtig: Nie. Ich habe dort mein erstes Konto mit sieben Jahren eröffnet.
Die Bankberaterin hat schon zu Ihrer Einschulung gratuliert. So eine Beziehung beendet man nicht.
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Was ist eine Haftpflichtversicherung?
- Etwas Unnötiges.
- Das Erste, was man als Erwachsener abschließt, noch vor der ersten Wohnung.
- Eine Strafe.
- Eine Versicherung, die zahlt, wenn man ins Gefängnis muss, weil man falsch geparkt hat.
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Amtlich richtig: Das Erste, was man als Erwachsener abschließt, noch vor der ersten Wohnung.
Sie gilt wirklich als eine der wichtigsten Versicherungen. Da kann selbst das Amt nicht meckern.
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Wo liegen Ihre Versicherungsunterlagen?
- In einer Schuhschachtel unter dem Bett, zusammen mit alten Liebesbriefen und der Anleitung für ein Faxgerät von 1994.
- Irgendwo in meinen E-Mails.
- Beim Versicherungsvertreter. Der passt schon auf.
- Im Aktenordner, nach Sparten sortiert, mit farbigen Registern.
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Amtlich richtig: Im Aktenordner, nach Sparten sortiert, mit farbigen Registern.
Ein Ordner ohne Register ist nur ein Haufen Papier mit Rücken.
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Worauf sind viele Autofahrer richtig stolz?
- Auf den Duftbaum.
- Auf ihr Lenkrad, das sie jeden Sonntag mit Samt polieren und dem sie abends ein Lied vorsingen.
- Auf die Anzahl der Parkknöllchen.
- Auf ihren Schadenfreiheitsrabatt.
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Amtlich richtig: Auf ihren Schadenfreiheitsrabatt.
Unfallfreie Jahre sind der deutsche Orden am Bande. Nur zeigen kann man ihn leider nicht.
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Wozu braucht man eine Rechtsschutzversicherung?
- Um am Gartenzaun beiläufig zu sagen: „Ich habe übrigens Rechtsschutz.“
- Um schneller links abbiegen zu dürfen.
- Sie schützt vor Menschen, die immer recht haben wollen, also vor der ganzen Verwandtschaft beim Weihnachtsessen.
- Um das Recht zu haben, laut zu singen.
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Amtlich richtig: Um am Gartenzaun beiläufig zu sagen: „Ich habe übrigens Rechtsschutz.“
Ein Satz, zwei Wirkungen: Der Nachbar schneidet die Hecke. Und niemand muss vor Gericht.
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Was ist der Unterschied zwischen brutto und netto?
- Brutto ist das Geld für die Arbeit, netto ist das Geld für die Freizeit.
- Netto ist das Gehalt, das freundlich ist, und brutto das, das brutal ist, deshalb der Name.
- Ein Grund zum Seufzen, jeden Monat aufs Neue.
- Es gibt keinen. Das ist nur ein Gerücht.
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Amtlich richtig: Ein Grund zum Seufzen, jeden Monat aufs Neue.
Der Seufzer ist inklusive. Er wird nicht besteuert, zumindest noch nicht.
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Was ist ein Girokonto?
- Ein Konto für Radrennfahrer.
- Ein Konto für den Alltag. Man hat es seit der Jugend bei derselben Bank.
- Ein Konto, auf das nur Geld kommt, das sich im Kreis dreht.
- Ein Konto in Italien, auf das man seine Urlaubserinnerungen einzahlt und im Winter wieder abhebt.
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Amtlich richtig: Ein Konto für den Alltag. Man hat es seit der Jugend bei derselben Bank.
Ein Girokonto wechselt man nicht. Man erbt es fast.
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Was machen Sie mit 1- und 2-Cent-Münzen?
- Ich werfe sie in den Brunnen und wünsche mir mehr 1-Cent-Münzen.
- Ich lasse sie an der Kasse liegen. Soll sich doch wer anders kümmern.
- Ich klebe sie zu einem Mosaik an die Wohnzimmerwand, als Kunst und als Altersvorsorge zugleich.
- Ich sammle sie in einem Glas. Nach zehn Jahren ist das Glas voll und sehr schwer.
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Amtlich richtig: Ich sammle sie in einem Glas. Nach zehn Jahren ist das Glas voll und sehr schwer.
Was man mit dem vollen Glas macht, ist nicht bekannt. Es steht einfach da. Das genügt.
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Wie sieht ein ordentliches Portemonnaie aus?
- Leer, bis auf eine Karte.
- Dick. Viele Münzen, fünf Kundenkarten, alte Belege und ein Passfoto von 1998.
- Aus Gold, mit Diamanten und einem kleinen Tresor innen.
- Es gibt keins. Das Geld lebt in der Hosentasche.
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Amtlich richtig: Dick. Viele Münzen, fünf Kundenkarten, alte Belege und ein Passfoto von 1998.
Ein dünnes Portemonnaie ist verdächtig. Ein dickes ist ein Archiv.
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Was ist ein Haushaltsbuch?
- Ein Kochbuch für Singles.
- Ein Heft, in das man jede Ausgabe schreibt. Auch den Kaugummi für 50 Cent.
- Ein Buch über Haushaltsgeräte und ihre Gefühle.
- Ein Roman über eine Familie, die ihr ganzes Geld für Staubsauger ausgibt und am Ende sehr sauber, aber sehr arm ist.
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Amtlich richtig: Ein Heft, in das man jede Ausgabe schreibt. Auch den Kaugummi für 50 Cent.
Am Monatsende fehlen immer 3,40 Euro. Die Suche danach dauert länger als der Monat.
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Was ist das Weihnachtsgeld?
- Geld vom Weihnachtsmann, per Überweisung.
- Geld, das man bekommt und das im Dezember schon für Geschenke weg ist.
- Das Geld, das man im Januar für die Rückgabe der Geschenke bekommt.
- Antwort 1 und 3.
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Amtlich richtig: Geld, das man bekommt und das im Dezember schon für Geschenke weg ist.
Es kommt, es sieht, es geht. Übrig bleibt eine Rechnung für Geschenkpapier.
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Wie lesen Sie das Kleingedruckte in einem Vertrag?
- Gar nicht. Wer liest, verliert.
- Ich lasse es mir von meinem Wellensittich vorsingen.
- Ich lese nur jeden dritten Satz, denn statistisch steht in einem Drittel etwas Wichtiges.
- Vollständig, mit Lupe und Textmarker.
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Amtlich richtig: Vollständig, mit Lupe und Textmarker.
Im Kleingedruckten wohnen die Überraschungen. Die Lupe ist das wichtigste Werkzeug des Verbrauchers.